Glaubt man der aktuellen Meinung in den privat kontrollierten Massenmedien steht Deutschland
innerhalb der nächsten Jahrzehnte vor dem Aus.
Nicht eine radikal-islamistische Terroraktion und auch nicht der wirtschaftliche Super-GAU
durch eine Inflation brechen uns das Genick.
Nein, nach der dargestellten allgemeinen Meinung sind wir Deutschen einfach zu faul und träge um weiterhin auf dem Weltmarkt bestehen zu können.
Ein kurzes zappen durch das laufende Programm in des Menschen liebsten Quaders zeigt wie wir „wirklich sind“.
Sei es eine Familie in einer Dokusoap dessen Kinder mit niveaulosen Beschimpfungen ihre Eltern belegen
und diese sich entweder nur mit Gewalt oder bestenfalls den gleichen abfälligen Äußerungen über ihren Nachwuchs zu helfen wissen.
Oder man hört und sieht im Frühstücksfernsehen einer keifenden Frau von der Leyen zu,
die sich öffentlich familiär und liberal gibt, obgleich ihre politischen Erfolge auf die schwächsten der Gesellschaft einknüppeln.
Natürlich wird bei der gut vorbereiteten Rede über die Integration von körperlich Benachteiligten,
ihr Ziel es diesen Menschen leichter zu machen in dem der Finanzhaushalt vorteilhaft umgeschichtet wird
verschwiegen das eben diese Umschichtung eine (sogar) rückwirkende Budgetbeschneidung für viele öffentliche Projekte darstellt.
Ja sie spricht gerne über Familie und Kinder. Zumindest sind ihr die Worte durchaus geläufig. Keine Politikerin verwendet sie so oft wie sie.
Auch der Meinungsmacher „Bild“ steht ganz vorne an der Front für den Sozialfaschismus in Deutschland.
Versteckt hinter einem Körbchen Größe D wird dem Leser nur zu gerne offeriert
wie der Staat von „Schmarotzern“ wie Hartz4-Empfängern u.ä. abgezockt wird.
Beispielsweise wird der „zähe Kampf“ um die Hartz4-Reform als „knallharter Polit-Poker bis tief in die Nacht“ bezeichnet.
Natürlich ist ein 440 Milliarden Euro Rettungspaket leichter beschlossen als die 17 Euro Erhöhung des Hartz4-Satzes
(was ca. 2,5 Milliarden kosten würde).
Großflächig, ob im TV oder in den Printmedien, werden wir bombadiert mit der Problematik des Fachkräftemangels
und der mangelnden Leistungs- und Opferbereitschaft von uns Deutschen.
Wie bereits vor dem Fall der Mauer und in der Zeit des Naziregimes sucht man sich das Ziel mit der kleinsten Lobby.
Doch wie sieht es mit uns Deutschen aus?
Sind wir zu faul zum arbeiten und lernen?
Nein, wie bereits schon das kleinste Kind früher oder später im Kindergarten lernt,
sind wir alle unterschiedlich. Kein Mensch ist von Natur aus zu faul zum überleben.
Ich sah an der Entwicklung von Bekannten das ein Mensch nach 12 Jahren Arbeitslosigkeit bei einem angemessenen Gehalt sehr wohl arbeitsfähig ist. Selbst Überstunden und Akkordarbeit sind keine Stimmungsdämpfer für einen Menschen der endlich wieder was mit seiner Zeit anzufangen weiß.
Vor Arbeitslosigkeit und dem Verlust einer Perspektive für die Zukunft ist niemand gefeit.
Doch leider vergessen wir zu gerne wie es war oder wir sehen nicht wie es sein kann.
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